Quellen

ausgewählte Bibeltexte

Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen in deinem Herzen sein. Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen, und du sollst davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt und wenn du auf dem Weg gehst, wenn du dich hinlegst und wenn du aufstehst. Und du sollst sie als Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen als Merkzeichen zwischen deinen Augen sein, und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.
5Mo6:6-9

Was wir gehört und erfahren und unsere Väter uns erzählt haben, wollen wir nicht verhehlen ihren Söhnen und der künftigen Generation erzählen die Ruhmestaten des HERRN und seine Macht und seine Wunder, die er getan hat. Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob und ein Gesetz aufgestellt in Israel und gebot unseren Vätern, sie ihren Söhnen kundzutun, damit die künftige Generation sie kenne, die Söhne, die geboren werden sollten, und auch sie aufständen und sie ihren Söhnen erzählten. Damit sie auf Gott ihr Vertrauen setzten und die Taten Gottes nicht vergäßen und seine Gebote befolgten. Damit sie nicht würden wie ihre Väter, eine widersetzliche und widerspenstige Generation, eine Generation, deren Herz nicht fest war und deren Geist nicht treu war gegen Gott, Ps78:3-8

“Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn!” Eph6:4 (Eph5:25-26)

Westminster Bekenntnis

Weder das Gebet noch irgendein anderer Teil der Gottesverehrung ist heute unter dem Evangelium an einen bestimmten Ort gebunden noch wird es dadurch wohlgefälliger, daß es an einem bestimmten Ort oder auf einen bestimmten Ort hin ausgerichtet vollbracht wird. Stattdessen soll Gott überall im Geist und in der Wahrheit angebetet werden, zu Hause in den Familien täglich und insgeheim im Verborgenen von jedem einzelnen bei sich selbst, genauso wie noch feierlicher in öffentlichen Versammlungen, die man nicht durch Nachlässigkeit oder absichtlich mißachten oder verlassen darf, wenn uns Gott durch sein Wort oder seine Vorsehung dazu ruft.Westminster Bekenntnis 21:6, Ort und Zeit des Gebetes

Calvin

“Wenn ich hier von der Musik spreche, so meine ich beide Bestandteile, nämlich das Wort beziehungsweise Gegenstand und Inhalt und andererseits den Gesang oder die Melodie. Es ist wahr, dass jede schlechte Rede (wie Paulus sagt) die guten Sitten verdirbt, aber wenn die Melodie noch dazukommt, durchstösst sie das Herz noch viel mehr und dringt darin ein; wie der Wein durch einen Trichter ins Fass geschüttet wird. Genauso werden Gift und Verderben durch die Melodie auf den Grund des Herzens gebracht. Was ist folglich zu tun? Es geht darum, Lieder zu haben, die nicht nur anständig, sondern auch heilig sind; sie sollen für uns ein Ansporn sein, der uns Gebet und Gotteslob antreibt, zum Nachdenken über seine Werke, damit wir ihn lieben, fürchten, ehren und verherrlichen. Denn es ist wahr, was Augustin sagt: dass niemand etwas singen kann, das Gottes würdig wäre, wenn er es nicht von ihm selbst empfangen hat. Darum mögen wir suchen, wo immer wir wollen: wir werden keine besseren und geeigneteren Lieder finden als die Psalmen Davids, die der Heilige Geist ihm eingegeben und gemacht hat. Wenn wir sie singen, so sind wir sicher, dass Gott uns die Worte in den Mund legt, so als ob er selbst in uns sänge, um seine Ehre zu erhöhen. … Im Übrigen haben wir uns an das zu erinnern, was Paulus sagt: dass die geistlichen Lieder nur mit dem Herzen richtig gesungen werden können. Das Herz aber verlangt nach dem Verstand. Darin liegt (wie Augustin sagt) der Unterschied zwischen dem Gesang der Menschen und dem der Vögel. Denn ein Hänfling, eine Nachtigall, ein Papagei mögen schön singen, aber es fehlt das Verstehen. Die besondere Begabung des Menschen ist, dass er singen kann im Wissen, um das, was er sagt.” Vorrede zur selbstständigen Psalmenausgabe von 1543, Calvin Studienausgabe 2, S. 160 f. (Der Genfer Psalter)

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